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	<title>Stadtwiki Görlitz - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<title>Hans Nathan</title>
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		<updated>2020-10-11T10:23:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Schudi 45: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Hans Nathan'''  (* [[2. Dezember]] [[1900]] in [[Görlitz]]; † [[12. September]] [[1971]] in [https://de.wikipedia.org/wiki/Berlin Berlin]) war ein deutscher Rechtsanwalt und Rechtswissenschaftler und ist [[Ehrenbürger]] von Görlitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Er wurde als Sohn des Görlitzer Rechtsanwalts und Notars Albert Nathan geboren. Von [[1919]] bis [[1922]] studierte Hans Nathan Rechtswissenschaften in Berlin, Marburg, München und zuletzt in Breslau, wo er [[1921]] zum &amp;quot;Dr. jur.&amp;quot; promoviert wurde. Das Thema seiner Doktorarbeit war: ''Die arglistige Erschleichung eines Urteils.''&amp;lt;ref&amp;gt;Erscheinungsdatum: 1922; [http://d-nb.info/570947383  Breslau, Rechts- u. staatswissenschaftliche Dissertation]&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach Mitarbeit in der väterlichen Anwaltspraxis arbeitete Nathan bis zu seiner Emigration [[1933]] als selbständiger Rechtsanwalt am [[Postplatz]] Nr. 6 in der Villa seines Vaters mit ihm und einem weiteren Anwalt und Notar, in einer Bürogemeinschaft im Parterre des  dreistöckigen Hauses. Während sein Vater in der Villa am Postplatz wohnte, hatte Sohn Hans Nathan mit seiner Familie, bestehend aus seiner Ehefrau und zwei Töchtern, eine Mietwohnung in der [[Blumenstraße]] 58 genommen, bei dem die Evangelisch-Reformierte Gemeinde die Eigentümerin war. Von [[1928]] bis [[1932]] war er Mitglied einer bürgerlichen Partei, der DDP.  Wegen seiner jüdischen Herkunft emigrierte er im März 1933  –  nach Machtantritt der Nationalsozialisten  –  mit seiner Familie zunächst nach Prag und [[1939]] nach Großbritannien, wo er [[1940]] als deutscher Staatsangehöriger für drei Monate interniert wurde. In der Verkehrsverwaltung von Manchester fand er zuletzt eine Arbeit als Angestellter. Während seiner Emigrationszeit engagierte sich Nathan politisch. Beispielsweise war er Mitbegründer einer Gruppe des &amp;quot;Nationalkomitees Freies Deutschland&amp;quot; (NKFD) in Manchester.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im September [[1946]] kehrte er nach Deutschland zurück und ließ sich in Ost-Berlin nieder, wo er Mitglied der SED wurde. Als Jurist fand er eine Tätigkeit in der Deutschen Zentralverwaltung für Justiz und wurde nach Gründung der DDR Leiter der &amp;quot;Hauptabteilung Gesetzgebung&amp;quot; im Ministerium für Justiz und Präsident des Justizprüfungsamtes für den juristischen Nachwuchs in der DDR. Kurzzeitig leitete er die Fachzeitschrift &amp;quot;Neue Justiz&amp;quot; als Chefredakteur. Sein Ausscheiden aus dem Justizministerium der DDR [[1952]] wird aus heutiger Sicht unter anderem wegen seiner familiären Bindungen ins westliche Ausland (Großbritannien; USA) und nach West-Berlin begründet. Im selben Jahr wurde Nathan ordentlicher Professor für die Gebiete Zivil-, Familien- sowie Zivilprozessrecht und Direktor des Instituts für Zivilrecht an der Humboldt-Universität zu Berlin (HU). Überdies war er bis Juni [[1953]] Justitiar der HU. In den Jahren [[1954]] bis 1962 bekleidete er das Amt des Dekans der Juristischen Fakultät der HU. Vor seiner Emeritierung 1966 leitete der Universitätsprofessor das von ihm  am 1. April 1963 gegründete Institut für Erfinder- und Urheberrecht.&lt;br /&gt;
In seinem Sterbejahr [[1971]] wurde er Ehrenbürger von Görlitz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Andreas Herbst: ''Nathan Hans'. In: &amp;quot;Wer war wer in der DDR. Ein biographisches Lexikon&amp;quot;. Hrsg. Müller-Enbergs, Wielgohs, Hoffmann unter Mitarbeit von Olaf W. Reimann und Bernd-Rainer Barth,  S. 610, Spalte 1; ISBN 3-8289-0552-8&lt;br /&gt;
* Ausgaben des Adressbuchs für Görlitz und Vororte bis 1949 unter &amp;quot;Postplatz&amp;quot; Nr. 6 bzw. in der NS-Zeit &amp;quot;Hindenburgplatz&amp;quot; sowie &amp;quot;Blumenstraße&amp;quot; Nr. 58&lt;br /&gt;
* Breithaupt, Dirk, ''Nathan, Hans'' in: &amp;quot;Neue Deutsche Biographie&amp;quot;, Band 18 (1997), S. 745 &lt;br /&gt;
* Breithaupt, Dirk: ''Rechtswissenschaftliche Biographie DDR''. 1993, S. 398 [Nathan, Hans]; DNB [http://d-nb.info/940131013 Kiel,  Dissertation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*vollständige Biographie [https://de.wikipedia.org/wiki/Hans_Nathan_(Jurist) Hans Nathans] in der dt. Wikipedia&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Nathan, Hans}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtswissenschaftler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtsanwalt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jurist]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Schudi 45</name></author>
		
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		<title>Postplatz</title>
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		<updated>2019-05-30T20:50:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Schudi 45: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Über den Postplatz ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Postplatz gilt als zentraler und einer der schönsten Görlitzer Stadtplätze überhaupt. Seit 121 Jahren lädt der Postplatz ein im hektischen Großstadtgetriebe innezuhalten, sich auf den Bänken auszuruhen und den Blumenschmuck zu bewundern, den fleißige Gärtnersleute im Frühjahr pflanzen. Der Postplatz hat schon sehr viel gesehen und Viele haben auch den Postplatz gesehen. Vom&lt;br /&gt;
&amp;quot;Postplatz&amp;quot; über den &amp;quot;Hindenburgplatz&amp;quot; zum &amp;quot;Platz der Befreiung&amp;quot; wieder hin zum &amp;quot;Postplatz&amp;quot; reicht das Namenskarussel, dem Platz hat es nicht so sehr geschadet, er erstrahlt heute schöner denn je. Höhepunkt war zweifelsohne die Rückkehr der &amp;quot;[[Muschelminna]]&amp;quot; am [[1. Mai]] [[1994]].&lt;br /&gt;
Tausende von Menschen waren gekommen, um dieses Schauspiel, dem Aufsetzen der [[Muschelminna]], zu verfolgen. Wer es nicht erlebt hat, hat etwas verpasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Möglich wurde die Errichtung des Platzes, nachdem [[1863]] der Kaufmann [[Eduard Schultze]] für 26300 [http://de.wikipedia.org/wiki/Taler Taler] Grundstück und Gebäude des vorher hier gelegenen [[Frauenhospitals]] erwarb.&lt;br /&gt;
Dem halbrunden Postgebäude wurde ursprünglich spiegelverkehrt ein ebenso halbrunder, begrünter Platz gegenübergestellt. Er wurde von Bäumen, von denen heute noch 2 übrig sind, umsäumt. Vor dem Postgebäude fuhr die [[Straßenbahn]] entlang. Als [[1877]] der schlesische Oberpräsident [http://de.wikipedia.org/wiki/Robert_Viktor_von_Puttkamer von Puttkamer] Görlitz besuchte, regte er die Verschönerung des Platzes mit einem [[Muschelminna| Brunnen]] an. [[1937]] wurden die Straßenbahnschienen verlegt und die sternförmigen Wege direkt zum Brunnen verfüllt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtige Gebäude am Postplatz sind die [[Postamt am Postplatz|Hauptpost]](ehemals [[Telegrafenamt]]), das gegenüberliegende Gerichtsgebäude mit Untersuchungsgefängnis, nördlich der geschlossene Gebäudekomplex des ehemaligen &amp;quot;Victoria Hotels&amp;quot; und das ehemalige &amp;quot;Wiener Kaffee&amp;quot; an der Ecke zur [[Theaterpassage]]. Auf der Südseite schließen kleinere Geschäfte an die [[Berliner Straße]] an. Hervozuheben ist hier das &amp;quot;Webelhaus&amp;quot; in der Mitte mit seinem Familienwappen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Villa am Postplatz 6 gehörte seit Ende des 18. Jahrhunderts Rechtsanwälten bzw. Notaren, darunter dem Justizrat, Rechtsanwalt und Notar Albert Nathan&amp;lt;ref&amp;gt;Görlitzer Addressbücher: z.B. Heffter, Werner Rechtsanwalt und Notar, (Bd. 1889); Nathan Albert (Bd. 1932/1933)&amp;lt;/ref&amp;gt;, der dort  u. a. mit seinem Sohn, dem promovierten Juristen [[Hans Nathan]], eine Rechtsanwaltskanzlei in Bürogemeinschaft - bis zu dessen Emigration zu Beginn der Zeit Nationalsozialismus - unterhielt. Anfang der [[1990er]] beherbergte die Villa den &amp;quot;Eine Welt Laden&amp;quot;. Als eines der beiden Wächterhäuser in Görlitz sieht die Villa seit Juni 2009 verschiedenste Nutzer (z.B. Stille Post Club, Kultours e.V.) die das Gebäude in Eigenleistung renovieren und sich für die Belebung der Innenstadt durch Kultur einsetzen. Die Wächterhausinitiative basiert auf der Arbeit von [[Goerlitz21]] e.V., Postplatz 6 und Haushalten e.V. Leipzig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre [[2012]](?) wurde die [[Muschelminna]] saniert und der Platz neu gestaltet. Eine vorangegangene Bürgerbefragung (Februar 2012) ergab, die bestehende Gestaltung weitestgehend zu erhalten. An der Befragung nahmen nur 950 Bürger teil, 30000 Umfragezettel wurden ausgeteilt. Trotzdem entschied die Stadt, zur ursprünglichen Gestaltung, dem Wegekreuz, zurückzukehren. Im Jahre [[2017]] wurde die umgebende Straße zu einer &amp;quot;Fußgängerstraße&amp;quot; umgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fotoimpressionen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:Postplatz1.jpg|Postplatz mit Blick auf [[Frauenkirche]]&lt;br /&gt;
Bild:Postplatz2.jpg|Postplatz mit Blick auf Postamt&lt;br /&gt;
Bild:Postamt_Figur1.jpg|Engel auf dem Dach des Postamtes&lt;br /&gt;
Bild:Postamt_Figur2.jpg|Engel auf dem Dach des Postamtes&lt;br /&gt;
Bild:Postplat_Doppelbild.jpg|Doppelbildmontage&lt;br /&gt;
Bild:Postplatz_Frühlingslicht.jpg|Frühlingslicht&lt;br /&gt;
Bild:Postplatz_Detail.jpg|Detail am großen Tor&lt;br /&gt;
Bild:PostplatzB1.jpg&lt;br /&gt;
Bild:Wächterhaus postpl6.jpg|Postplatz 6 / Wächterhaus&lt;br /&gt;
Bild:Postplatz_BuergerUmfrage.jpg| Im Februar [[2012]] konnten die Einwohner über die Neugestaltung entscheiden&lt;br /&gt;
Bild:Postplatz Alkoholverbot.jpg|Seit [[2015]] gilt auf einigen Plätzen ein zeitlich begrenztes Alkoholverbot.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;display_map version=&amp;quot;0.9&amp;quot; lat=&amp;quot;51.151786&amp;quot; lon=&amp;quot;14.98724&amp;quot; zoom=&amp;quot;16&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
51.151544, 14.986574~ Postplatz&lt;br /&gt;
Postplatz&lt;br /&gt;
Görlitz, Sachsen&lt;br /&gt;
&amp;lt;/display_map&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Plätze]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Schudi 45</name></author>
		
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		<updated>2019-05-30T20:49:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Schudi 45: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Über den Postplatz ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Postplatz gilt als zentraler und einer der schönsten Görlitzer Stadtplätze überhaupt. Seit 121 Jahren lädt der Postplatz ein im hektischen Großstadtgetriebe innezuhalten, sich auf den Bänken auszuruhen und den Blumenschmuck zu bewundern, den fleißige Gärtnersleute im Frühjahr pflanzen. Der Postplatz hat schon sehr viel gesehen und Viele haben auch den Postplatz gesehen. Vom&lt;br /&gt;
&amp;quot;Postplatz&amp;quot; über den &amp;quot;Hindenburgplatz&amp;quot; zum &amp;quot;Platz der Befreiung&amp;quot; wieder hin zum &amp;quot;Postplatz&amp;quot; reicht das Namenskarussel, dem Platz hat es nicht so sehr geschadet, er erstrahlt heute schöner denn je. Höhepunkt war zweifelsohne die Rückkehr der &amp;quot;[[Muschelminna]]&amp;quot; am [[1. Mai]] [[1994]].&lt;br /&gt;
Tausende von Menschen waren gekommen, um dieses Schauspiel, dem Aufsetzen der [[Muschelminna]], zu verfolgen. Wer es nicht erlebt hat, hat etwas verpasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Möglich wurde die Errichtung des Platzes, nachdem [[1863]] der Kaufmann [[Eduard Schultze]] für 26300 [http://de.wikipedia.org/wiki/Taler Taler] Grundstück und Gebäude des vorher hier gelegenen [[Frauenhospitals]] erwarb.&lt;br /&gt;
Dem halbrunden Postgebäude wurde ursprünglich spiegelverkehrt ein ebenso halbrunder, begrünter Platz gegenübergestellt. Er wurde von Bäumen, von denen heute noch 2 übrig sind, umsäumt. Vor dem Postgebäude fuhr die [[Straßenbahn]] entlang. Als [[1877]] der schlesische Oberpräsident [http://de.wikipedia.org/wiki/Robert_Viktor_von_Puttkamer von Puttkamer] Görlitz besuchte, regte er die Verschönerung des Platzes mit einem [[Muschelminna| Brunnen]] an. [[1937]] wurden die Straßenbahnschienen verlegt und die sternförmigen Wege direkt zum Brunnen verfüllt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtige Gebäude am Postplatz sind die [[Postamt am Postplatz|Hauptpost]](ehemals [[Telegrafenamt]]), das gegenüberliegende Gerichtsgebäude mit Untersuchungsgefängnis, nördlich der geschlossene Gebäudekomplex des ehemaligen &amp;quot;Victoria Hotels&amp;quot; und das ehemalige &amp;quot;Wiener Kaffee&amp;quot; an der Ecke zur [[Theaterpassage]]. Auf der Südseite schließen kleinere Geschäfte an die [[Berliner Straße]] an. Hervozuheben ist hier das &amp;quot;Webelhaus&amp;quot; in der Mitte mit seinem Familienwappen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Villa am Postplatz 6 gehörte seit Ende des 18. Jahrhunderts Rechtsanwälten bzw. Notaren, darunter dem Justizrat, Rechtsanwalt und Notar Albert Nathan&amp;lt;ref&amp;gt;Görlitzer Addressbücher: z.B. Heffter, Werner Rechtsanwalt und Notar, (Bd. 1889); Nathan Albert (Bd. 1932/1933)&amp;lt;/ref&amp;gt;, der dort  u. a. mit seinem Sohn, dem promovierten Juristen [[Hans Nathan]] eine Rechtsanwaltskanzlei in Bürogemeinschaft - bis zu dessen Emigration zu Beginn der Zeit Nationalsozialismus - unterhielt. Anfang der [[1990er]] beherbergte die Villa den &amp;quot;Eine Welt Laden&amp;quot;. Als eines der beiden Wächterhäuser in Görlitz sieht die Villa seit Juni 2009 verschiedenste Nutzer (z.B. Stille Post Club, Kultours e.V.) die das Gebäude in Eigenleistung renovieren und sich für die Belebung der Innenstadt durch Kultur einsetzen. Die Wächterhausinitiative basiert auf der Arbeit von [[Goerlitz21]] e.V., Postplatz 6 und Haushalten e.V. Leipzig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre [[2012]](?) wurde die [[Muschelminna]] saniert und der Platz neu gestaltet. Eine vorangegangene Bürgerbefragung (Februar 2012) ergab, die bestehende Gestaltung weitestgehend zu erhalten. An der Befragung nahmen nur 950 Bürger teil, 30000 Umfragezettel wurden ausgeteilt. Trotzdem entschied die Stadt, zur ursprünglichen Gestaltung, dem Wegekreuz, zurückzukehren. Im Jahre [[2017]] wurde die umgebende Straße zu einer &amp;quot;Fußgängerstraße&amp;quot; umgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fotoimpressionen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:Postplatz1.jpg|Postplatz mit Blick auf [[Frauenkirche]]&lt;br /&gt;
Bild:Postplatz2.jpg|Postplatz mit Blick auf Postamt&lt;br /&gt;
Bild:Postamt_Figur1.jpg|Engel auf dem Dach des Postamtes&lt;br /&gt;
Bild:Postamt_Figur2.jpg|Engel auf dem Dach des Postamtes&lt;br /&gt;
Bild:Postplat_Doppelbild.jpg|Doppelbildmontage&lt;br /&gt;
Bild:Postplatz_Frühlingslicht.jpg|Frühlingslicht&lt;br /&gt;
Bild:Postplatz_Detail.jpg|Detail am großen Tor&lt;br /&gt;
Bild:PostplatzB1.jpg&lt;br /&gt;
Bild:Wächterhaus postpl6.jpg|Postplatz 6 / Wächterhaus&lt;br /&gt;
Bild:Postplatz_BuergerUmfrage.jpg| Im Februar [[2012]] konnten die Einwohner über die Neugestaltung entscheiden&lt;br /&gt;
Bild:Postplatz Alkoholverbot.jpg|Seit [[2015]] gilt auf einigen Plätzen ein zeitlich begrenztes Alkoholverbot.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;display_map version=&amp;quot;0.9&amp;quot; lat=&amp;quot;51.151786&amp;quot; lon=&amp;quot;14.98724&amp;quot; zoom=&amp;quot;16&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
51.151544, 14.986574~ Postplatz&lt;br /&gt;
Postplatz&lt;br /&gt;
Görlitz, Sachsen&lt;br /&gt;
&amp;lt;/display_map&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Plätze]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Schudi 45</name></author>
		
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		<updated>2019-05-30T20:47:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Schudi 45: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Über den Postplatz ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Postplatz gilt als zentraler und einer der schönsten Görlitzer Stadtplätze überhaupt. Seit 121 Jahren lädt der Postplatz ein im hektischen Großstadtgetriebe innezuhalten, sich auf den Bänken auszuruhen und den Blumenschmuck zu bewundern, den fleißige Gärtnersleute im Frühjahr pflanzen. Der Postplatz hat schon sehr viel gesehen und Viele haben auch den Postplatz gesehen. Vom&lt;br /&gt;
&amp;quot;Postplatz&amp;quot; über den &amp;quot;Hindenburgplatz&amp;quot; zum &amp;quot;Platz der Befreiung&amp;quot; wieder hin zum &amp;quot;Postplatz&amp;quot; reicht das Namenskarussel, dem Platz hat es nicht so sehr geschadet, er erstrahlt heute schöner denn je. Höhepunkt war zweifelsohne die Rückkehr der &amp;quot;[[Muschelminna]]&amp;quot; am [[1. Mai]] [[1994]].&lt;br /&gt;
Tausende von Menschen waren gekommen, um dieses Schauspiel, dem Aufsetzen der [[Muschelminna]], zu verfolgen. Wer es nicht erlebt hat, hat etwas verpasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Möglich wurde die Errichtung des Platzes, nachdem [[1863]] der Kaufmann [[Eduard Schultze]] für 26300 [http://de.wikipedia.org/wiki/Taler Taler] Grundstück und Gebäude des vorher hier gelegenen [[Frauenhospitals]] erwarb.&lt;br /&gt;
Dem halbrunden Postgebäude wurde ursprünglich spiegelverkehrt ein ebenso halbrunder, begrünter Platz gegenübergestellt. Er wurde von Bäumen, von denen heute noch 2 übrig sind, umsäumt. Vor dem Postgebäude fuhr die [[Straßenbahn]] entlang. Als [[1877]] der schlesische Oberpräsident [http://de.wikipedia.org/wiki/Robert_Viktor_von_Puttkamer von Puttkamer] Görlitz besuchte, regte er die Verschönerung des Platzes mit einem [[Muschelminna| Brunnen]] an. [[1937]] wurden die Straßenbahnschienen verlegt und die sternförmigen Wege direkt zum Brunnen verfüllt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtige Gebäude am Postplatz sind die [[Postamt am Postplatz|Hauptpost]](ehemals [[Telegrafenamt]]), das gegenüberliegende Gerichtsgebäude mit Untersuchungsgefängnis, nördlich der geschlossene Gebäudekomplex des ehemaligen &amp;quot;Victoria Hotels&amp;quot; und das ehemalige &amp;quot;Wiener Kaffee&amp;quot; an der Ecke zur [[Theaterpassage]]. Auf der Südseite schließen kleinere Geschäfte an die [[Berliner Straße]] an. Hervozuheben ist hier das &amp;quot;Webelhaus&amp;quot; in der Mitte mit seinem Familienwappen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Villa am Postplatz 6 gehörte seit Ende des 18. Jahrhunderts Rechtsanwälten bzw. Notaren, darunter dem Justizrat, Rechtsanwalt und Notar Albert Nathan&amp;lt;ref&amp;gt;Görlitzer Addressbücher: z.B. Heffter, Werner Rechtsanwalt und Notar, (Bd. 1889); Nathan Albert (Bd. 1932/1933)&amp;lt;/ref&amp;gt;, der dort  u. a. mit seinem Sohn, dem provierten Juristen [[Hans Nathan]] eine Rechtsanwaltskanzlei in Bürogemeinschaft - bis zu dessen Emigration zu Beginn der Zeit Nationalsozialismus - unterhielt. Anfang der [[1990er]] beherbergte die Villa den &amp;quot;Eine Welt Laden&amp;quot;. Als eines der beiden Wächterhäuser in Görlitz sieht die Villa seit Juni 2009 verschiedenste Nutzer (z.B. Stille Post Club, Kultours e.V.) die das Gebäude in Eigenleistung renovieren und sich für die Belebung der Innenstadt durch Kultur einsetzen. Die Wächterhausinitiative basiert auf der Arbeit von [[Goerlitz21]] e.V., Postplatz 6 und Haushalten e.V. Leipzig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre [[2012]](?) wurde die [[Muschelminna]] saniert und der Platz neu gestaltet. Eine vorangegangene Bürgerbefragung (Februar 2012) ergab, die bestehende Gestaltung weitestgehend zu erhalten. An der Befragung nahmen nur 950 Bürger teil, 30000 Umfragezettel wurden ausgeteilt. Trotzdem entschied die Stadt, zur ursprünglichen Gestaltung, dem Wegekreuz, zurückzukehren. Im Jahre [[2017]] wurde die umgebende Straße zu einer &amp;quot;Fußgängerstraße&amp;quot; umgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fotoimpressionen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:Postplatz1.jpg|Postplatz mit Blick auf [[Frauenkirche]]&lt;br /&gt;
Bild:Postplatz2.jpg|Postplatz mit Blick auf Postamt&lt;br /&gt;
Bild:Postamt_Figur1.jpg|Engel auf dem Dach des Postamtes&lt;br /&gt;
Bild:Postamt_Figur2.jpg|Engel auf dem Dach des Postamtes&lt;br /&gt;
Bild:Postplat_Doppelbild.jpg|Doppelbildmontage&lt;br /&gt;
Bild:Postplatz_Frühlingslicht.jpg|Frühlingslicht&lt;br /&gt;
Bild:Postplatz_Detail.jpg|Detail am großen Tor&lt;br /&gt;
Bild:PostplatzB1.jpg&lt;br /&gt;
Bild:Wächterhaus postpl6.jpg|Postplatz 6 / Wächterhaus&lt;br /&gt;
Bild:Postplatz_BuergerUmfrage.jpg| Im Februar [[2012]] konnten die Einwohner über die Neugestaltung entscheiden&lt;br /&gt;
Bild:Postplatz Alkoholverbot.jpg|Seit [[2015]] gilt auf einigen Plätzen ein zeitlich begrenztes Alkoholverbot.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;display_map version=&amp;quot;0.9&amp;quot; lat=&amp;quot;51.151786&amp;quot; lon=&amp;quot;14.98724&amp;quot; zoom=&amp;quot;16&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
51.151544, 14.986574~ Postplatz&lt;br /&gt;
Postplatz&lt;br /&gt;
Görlitz, Sachsen&lt;br /&gt;
&amp;lt;/display_map&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Plätze]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Schudi 45</name></author>
		
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		<title>Hans Nathan</title>
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		<updated>2019-05-28T10:54:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Schudi 45: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Hans Nathan'''  (* [[2. Dezember]] [[1900]] in [[Görlitz]]; † [[12. September]] [[1971]] in [https://de.wikipedia.org/wiki/Berlin Berlin]) war ein deutscher Rechtsanwalt und Rechtswissenschaftler und ist Ehrenbürger von Görlitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Er wurde als Sohn des Görlitzer Rechtsanwalts Albert Nathan geboren. Von 1919 bis 1922 studierte Hans Nathan Rechtswissenschaften, zuletzt in Breslau, wo er 1921 zum &amp;quot;Dr. jur.&amp;quot; promoviert wurde. Nach Mitarbeit in der väterlichen Anwaltspraxis arbeitete Nathan bis zu seiner Emigration 1933 als selbständiger Rechtsanwalt in seiner Geburtsstadt am [[Postplatz]] Nr. 6 in der Villa seines Vaters mit ihm und einem weiteren Anwalt, der wie Albert Nathan auch Notar war, in einer Bürogemeinschaft im Parterre des  dreistöckigen Hauses. Während sein Vater in der Villa am Postplatz wohnte, hatte Sohn Hans Nathan mit seiner Familie, bestehend aus seiner Ehefrau und zwei Töchtern, eine Mietwohnung in der Blumenstraße 58 genommen, bei dem die Evangelisch-Reformierte Gemeinde die Eigentümerin war. Von 1928 bis 1933 war er Mitglied einer bürgerlichen Partei, der DDP.  Wegen seiner jüdischen Herkunft emigrierte er nach Machtantritt der Nationalsozialisten mit seiner Familie zunächst nach Prag und 1939 nach Großbritannien, wo er 1940 als deutscher Staatsangehöriger für drei Monate interniert wurde. In der Verkehrsverwaltung von Manchester fand er zuletzt eine Arbeit als Angestellter. Während seiner Emigrationszeit engagierte sich Nathan politisch. Beispielsweise war er Mitbegründer einer Gruppe des &amp;quot;Nationalkomitees Freies Deutschland&amp;quot; (NKFD) in Manchester.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im September 1946 kehrte er nach Deutschland zurück und ließ sich in Ost-Berlin nieder, wo er Mitglied der SED wurde. Als Jurist fand er eine Tätigkeit in der Deutschen Zentralverwaltung für Justiz und wurde nach Gründung der DDR Leiter der &amp;quot;Hauptabteilung Gesetzgebung&amp;quot; im Ministerium für Justiz und Präsident des Justizprüfungsamtes für den juristischen Nachwuchs in der DDR. Kurzzeitig leitete er die Fachzeitschrift &amp;quot;Neue Justiz&amp;quot; als Chefredakteur. Sein Ausscheiden aus dem Justizministerium der DDR 1952 wird aus heutiger Sicht unter anderem wegen seiner familiären Bindungen ins westliche Ausland (Großbritannien; USA) und nach West-Berlin begründet. Im selben Jahr wurde Nathan ordentlicher Professor und Direktor des Instituts für Zivilrecht an der Humboldt-Universität zu Berlin (HU). In den Jahren 1954 bis 1962 bekleidete er das Amt des Dekans der Juristischen Fakultät der HU. Vor seiner Emeritierung 1966 leitete der Universitätsprofessor das von ihm 1963 gegründete Institut für Erfinder- und Urheberrecht.&lt;br /&gt;
In seinem Sterbejahr 1971 wurde er Ehrenbürger von Görlitz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Andreas Herbst: ''Nathan Hans'. In: &amp;quot;Wer war wer in der DDR. Ein biographisches Lexikon&amp;quot;. Hrsg. Müller-Enbergs, Wielgohs, Hoffmann unter Mitarbeit von Olaf W. Reimann und Bernd-Rainer Barth,  S. 610, Spalte 1; ISBN 3-8289-0552-8&lt;br /&gt;
* Ausgaben des Adressbuchs für Görlitz und Vororte bis 1949 unter &amp;quot;Postplatz&amp;quot; Nr. 6 bzw. in der NS-Zeit &amp;quot;Hindenburgplatz&amp;quot; sowie &amp;quot;Blumenstraße&amp;quot; Nr. 58&lt;br /&gt;
* Breithaupt, Dirk, ''Nathan, Hans'' in: &amp;quot;Neue Deutsche Biographie&amp;quot;, Band 18 (1997), S. 745 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*vollständige Biographie [https://de.wikipedia.org/wiki/Hans_Nathan_(Jurist) Hans Nathans] in der dt. Wikipedia&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personen/Persönlichkeiten|Nathan, Hans]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann|Nathan, Hans]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Schudi 45</name></author>
		
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		<title>Hans Nathan</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Schudi 45: Die Seite wurde neu angelegt: „'''Hans Nathan'''  (* 2. Dezember 1900 in Görlitz; † 12. September 1971 in [https://de.wikipedia.org/wiki/Berlin Berlin]) war ein deutsc…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Hans Nathan'''  (* [[2. Dezember]] [[1900]] in [[Görlitz]]; † [[12. September]] [[1971]] in [https://de.wikipedia.org/wiki/Berlin Berlin]) war ein deutscher Rechtsanwalt und Rechtswissenschaftler und ist Ehrenbürger von Görlitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Er wurde als Sohn des Görlitzer Rechtsanwalts Albert Nathan geboren. Von 1919 bis 1922 studierte Hans Nathan Rechtswissenschaften, zuletzt in Breslau, wo er 1921 zum &amp;quot;Dr. jur.&amp;quot; promoviert wurde. Nach Mitarbeit in der väterlichen Anwaltspraxis arbeitete Nathan bis zu seiner Emigration 1933 als selbständiger Rechtsanwalt in seiner Geburtsstadt am [[Postplatz]] Nr. 6 in der Villa seines Vaters mit ihm und einem weiteren Anwalt, der wie Albert Nathan auch Notar war, in einer Bürogemeinschaft im Parterre des  dreistöckigen Hauses. Während sein Vater in der Villa am Postplatz wohnte, hatte Sohn Hans Nathan mit seiner Familie, bestehend aus seiner Ehefrau und zwei Töchtern, eine Mietwohnung in der Blumenstraße 58 genommen, bei dem die Evangelisch-Reformierte Gemeinde die Eigentümerin war. Von 1928 bis 1933 war er Mitglied einer bürgerlichen Partei, der DDP.  Wegen seiner jüdischen Herkunft emigrierte er nach Machtantritt der Nationalsozialisten mit seiner Familie zunächst nach Prag und 1939 nach Großbritannien, wo er 1940 als deutscher Staatsangehöriger für drei Monate interniert wurde. In der Verkehrsverwaltung von Manchester fand er zuletzt eine Arbeit als Angestellter. Während seiner Emigrationszeit engagierte sich Nathan politisch. Beispielsweise war er Mitbegründer einer Gruppe des &amp;quot;Nationalkomitees Freies Deutschland&amp;quot; (NKFD) in Manchester.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im September 1946 kehrte er nach Deutschland zurück und ließ sich in Ost-Berlin nieder, wo er Mitglied der SED wurde. Als Jurist fand er eine Tätigkeit in der Deutschen Zentralverwaltung für Justiz und wurde nach Gründung der DDR Leiter der &amp;quot;Hauptabteilung Gesetzgebung&amp;quot; im Ministerium für Justiz und Präsident des Justizprüfungsamtes für den juristischen Nachwuchs in der DDR. Kurzzeitig leitete er die Fachzeitschrift &amp;quot;Neue Justiz&amp;quot; als Chefredakteur. Sein Ausscheiden aus dem Justizministerium der DDR 1952 wird aus heutiger Sicht unter anderem wegen seiner familiären Bindungen ins westliche Ausland (Großbritannien; USA) und nach West-Berlin begründet. Im selben Jahr wurde Nathan ordentlicher Professor und Direktor des Instituts für Zivilrecht an der Humboldt-Universität zu Berlin (HU). In den Jahren 1954 bis 1962 bekleidete er das Amt des Dekans der Juristischen Fakultät der HU. Vor seiner Emeritierung 1966 leitete der Universitätsprofessor das von ihm 1963 gegründete Institut für Erfinder- und Urheberrecht.&lt;br /&gt;
In seinem Sterbejahr 1971 wurde er Ehrenbürger von Görlitz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Andreas Herbst: ''Nathan Hans'. In: &amp;quot;Wer war wer in der DDR. Ein biographisches Lexikon&amp;quot;. Hrsg. Müller-Enbergs, Wielgohs, Hoffmann unter Mitarbeit von Olaf W. Reimann und Bernd-Rainer Barth,  S. 610, Spalte 1; ISBN 3-8289-0552-8&lt;br /&gt;
* Ausgaben des Adressbuchs für Görlitz und Vororte bis 1949 unter &amp;quot;Postplatz&amp;quot; Nr. 6 bzw. in der NS-Zeit &amp;quot;Hindenburgplatz&amp;quot; sowie &amp;quot;Blumenstraße&amp;quot; Nr. 58&lt;br /&gt;
* Breithaupt, Dirk, ''Nathan, Hans'' in: &amp;quot;Neue Deutsche Biographie&amp;quot;, Band 18 (1997), S. 745 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*vollständige Biographie [https://de.wikipedia.org/wiki/Hans_Nathan_(Jurist) Hans Nathans] in der dt. Wikipedia&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personen/Persönlichkeiten|Nathan, Hans]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann|Nathan, Hans]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Schudi 45</name></author>
		
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		<id>https://www.stadtwiki-goerlitz.de/index.php?title=Ehrenb%C3%BCrger&amp;diff=24930</id>
		<title>Ehrenbürger</title>
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		<updated>2019-05-27T08:37:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Schudi 45: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Über die Ehrenbürger ==&lt;br /&gt;
Görlitz würdigt die Verdienste besonders engagierter Menschen um das Wohl der Stadt mit dem Titel &amp;quot;Ehrenbürger&amp;quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Liste der Ehrenbürger===&lt;br /&gt;
* [[1849]]: [[von Oertzen]], für seine Verdienste um die Gemeinde als Landrat&lt;br /&gt;
* [[1855]]: [[Dr. Rösler]], für seine Verdienste als Oberlehrer um das Schulwesen&lt;br /&gt;
* [[1871]]: [http://de.wikipedia.org/wiki/Helmuth_Karl_Bernhard_von_Moltke Graf Helmuth von Moltke], wg. der Siege in den Deutschen Einigungskriegen&lt;br /&gt;
* [[1905]]: [[Otto Müller]], als Stifter der [[Stadtbibliothek]] und bei der [[Oberlausitzer Gedenkhalle]]&lt;br /&gt;
* [[1933]]: [[Richard Jecht]], für sein Wirken als Chronist&lt;br /&gt;
* [[12. Juni|12.06.]][[1971]]: [[Dorothea Wüsten]]&lt;br /&gt;
* [[12. Juni|12.06.]][[1971]]: [[Hans Nathan]], Rechtsanwalt jüdischer Herkunft in Görlitz bis 1933, Emigration 1933-1946 (zuletzt Großbritannien) Universitätsprofessor (Zivilrecht 1952-1966) Ost-Berlin &lt;br /&gt;
* [[1987]]: [[Günter Hain]] - Zeichner und Karikaturist&lt;br /&gt;
* [[7. Oktober|07.10.]][[1989]]: Dr. [[Georg Klammt]], Zahnarzt, für seine Verdienste auf dem Gebiet der Kiefernorthopädie&lt;br /&gt;
* [[7. Oktober|07.10.]][[1989]]: Prof. [[Ernst-Heinz Lemper]], Kunsthistoriker, für seine Verdienste als Direktor der [[Städtische Kunstsammlungen|Städtischen Kunstsammlungen Görlitz]]&lt;br /&gt;
* [[7. Oktober|07.10.]][[1989]]: [[Felix Wuttke]], Ingenieur, für seine Verdienste in der Weiterentwicklung von Schweißtechniken sowie seine Publikationen auf diesem Fachgebiet&lt;br /&gt;
* [[1989]]: [[Martha Jacob]]&lt;br /&gt;
* [[1989]]: [[Elisabeth Neu]]&lt;br /&gt;
* [[1991]]: [[Franz Scholz]], Pfarrer&lt;br /&gt;
* [[1992]]: [[Else Levi-Mühsam]], für ihre Verdienste um das Lebenswerk ihres Vaters, des Rechtsanwalts und Schriftstellers [[Paul Mühsam]]&lt;br /&gt;
* [[3. Oktober|03.10.]][[1995]]: Prof. Dr. Dr. [[Gottfried Kiesow]], für seine Verdienste um den Erhalt des baulichen Erbes der Stadt Görlitz&lt;br /&gt;
* [[10. Dezember|10.12.]][[1999]]: [[Wolfram Dunger|Professor Dr. Wolfram Dunger]]&lt;br /&gt;
* [[5. Mai|05.05.]][[2008]]: [[Horst Wenzel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Quelle: [https://www.goerlitz.de/Goerlitzer_Ehrenbuerger.html Görlitzer Ehrenbürger]. Website der Europastadt Görlitz/Zgorzelec. Abgerufen am 14. März 2019.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personen/Persönlichkeiten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Auszeichnungen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Schudi 45</name></author>
		
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		<id>https://www.stadtwiki-goerlitz.de/index.php?title=Benutzer:Schudi_45&amp;diff=24929</id>
		<title>Benutzer:Schudi 45</title>
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		<updated>2019-05-27T08:20:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Schudi 45: Die Seite wurde neu angelegt: „Autor befasst sich vor allem mit Biografien namhafter deutscher Persönlichkeiten und ist auch bei Wikipedia aktiv.“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Autor befasst sich vor allem mit Biografien namhafter deutscher Persönlichkeiten und ist auch bei Wikipedia aktiv.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Schudi 45</name></author>
		
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