Görlitz hat das bisher stärkste Hochwasser seit Anbeginn der Aufzeichnungen heimgesucht! Wir brauchen nun jede Unterstützung - sei es durch Aufräumarbeiten oder in Form einer Geldspende.
Hilfsangebote werden täglich von 6.00 bis 20.00 Uhr unter 03581/672800 entgegengenommen.
Spendenkonten für die Hochwasserhilfe wurde eingerichtet:

     Empfänger:   Stadt Görlitz
     BLZ:         850 50100
     Konto-Nr.    31 000 38389
     Stichwort:   Hochwasserhilfe 2010
     IBAN:        DE 24 850 501 00 31 000 38389
     BIC:         WELADED1GRL

Löbauer Straße

Aus Stadtwiki Görlitz

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Über Löbauer Straße

Die Löbauer Straße ist die Parallelstraße zur Bahnhofstraße und zur Leipziger Straße. Sie beginnt linksseitig mit der Nr. 1 ab der Krölstraße, überquert die Landskronstraße, erreicht die Rauschwalder Straße und kehrt Hausnummernseitig wieder zur Krölstraße zurück. Die Löbauer Straße liegt im Gründerzeitviertel der Stadt Görlitz.

Der Baubeginn begann um 1890. Größere Industrieanlagen sind in der Löbauer Straße nicht anzutreffen. Ab 1893 etablierte sich die photographische Industrie in dieser Straße und dem Nebenstraßenbereich. Größtes Objekt waren die Kamerafabrik von Ernst Herbst&Firl in der Löbauer Straße 7 (jetzt Sitz des Fotomuseum Görlitz), die Optisch-Mechanische Industrieanstalt von Hugo Meyer in der Löbauer Straße 7, drei Manufakturen für Kamerabeschläge, ein kleiner Betrieb für Kamerastative sowie die [ Kamerabalgen] Fabrik von A.Lange in der Landskronstraße. Desweiteren hatten sich hier drei Fotografen niedergelassen und boten ihre Künste feil. Lange blieben diese Fotografen nicht in dieser Straße, sie wanderten ins Zentrum der Stadt ab (Günter, Rudolf, Löbauer Str.5 "Atelier Kaiser Friedrich" und Berthelmann, Fritz, Löbauer Str..

Zu erwähnen wäre noch die bekannte Likörfabrik Mielsch in der Löbauer Straße 15 sowie kleinere Geschäfte der Lebensmittelbranche. Die Löbauer Straße ist zur Zeit eingebunden in ein Quartierprojekt zur Verbesserung der Wohnqualität Quartier BLL. Klassische Jugendstilmalerei aus der Jahrhundertwende des vorigen Jahrhunderts kann im Hausdurchgang der Löbauer Straße 15 besichtigt werden.Leider sind die Wandmalereien in einem sehr desolaten Zustand und bedurften eigentlich einer fachmännischen Restaurierung. Das ist aber bestimmt Sache des Eigentümers des Grundstückes. Es wäre jedenfalls schade, wenn diese Malereien verschwinden würden.

Fotoimpressionen

Lage