Stadtmauer

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Über die Stadtmauer

Seit dem 13. Jahrhundert markiert die Stadtmauer den städtischen Horizont und war wichtiger Schutz gegen äußere Feinde. Erst 1476/77 bezog man in Form einer Landwehr auch die umlegenden Siedlungsgebiete in das Schutzgebiet ein.[1] Der erste Oberbürgermeister der Stadt, Gottlob Ludwig Demiani ordnete deren Abriss zugunsten des städtischen Wachstums an. 1834 wurde das Tor an der Kahle, 1836 das Neißetor und 1837 das Frauentor abgetragen[2]. Ochsenbastei und Zwinger sind als Reste der Doppelten Mauer erhalten geblieben und wurden in den 1950er(Zwinger) bzw. 1960er (Ochsenbastei) als Parkanlage umgestaltet.

2016 begann eine Sanierung der Mauer beginnend vom Aufgang an der Altstadtbrücke hin zur Peterskirche. Die Innenseite wird teilweise verputzt und die alte Mauerabdeckung aus gebrannten Ziegeln durch Biberschwanz-Dachziegel ersetzt[3]. Während der Bauarbeiten zur Sporthalle an der Jägerkaserne, wurden im Juli 2017 die Grundmauern eines Wehrturmes freigelegt und archäologisch untersucht [4].

Fotoimpressionen

Verlauf

Die Stadtmauer hatte 1717 ungefähr diesen Verlauf:

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Quellen:

  1. *Görlitz-Eine historische Topographie Ernst-Heinz Lemper, Verlag Gunter Oettel 2001, ISBN: 3-932693-63-9
  2. Görlitzer Straßennamen - Persönlichkeiten mit Bezug zu Görlitz Stadt-Bild-Verlag, Erich Feuerriegel, 1.Auflage 2007.
  3. Ingo Kramer, "Die Stadtmauer erhält ein Dach", Sächsische Zeitung, Jg.71, 13.6.2015, S.14
  4. Wehrturm an der Hugo-Keller-Straße entdeckt, Aufgerufen am 15.7.2017
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