Obermarkt

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Über den Obermarkt

Für mit dem Bus anreisende Gäste beginnt der Weg durch die Stadt, häufig ausgehend vom Demianiplatz, vorbei am Kaisertrutz durch den Reichenbacher Turm auf dem Obermarkt. Hier öffnet sich ein weiter Blick auf ein historisches Gebäudeensemble, das in seiner Geschlossenheit beispielhaft für die Besonderheit der Stadt Görlitz ist. Bis 1815 diente die große Freifläche des Obermarktes, der damals noch Neumarkt hiess, in erster Linie dem Getreidehandel und stellte einen Handelsmittelpunkt dar. Das 1852 abgerissene Salzhaus auf dem Obermarkt war ein Kennzeichen der Stadtprivilegien, zu denen auch Zoll-, Brau-, Münz- und das Stapelrecht für Waid gehörten.

Ein Stadtbrand 1717 vernichtete auch Häuser an der Nordseite. Der Wiederaufbau erfolgte im zeitgemäßen Barockstil, die Giebelseiten wurden, als Lehre aus dem Brand(Brandmauer), diesmal an den West/Ostseiten gebaut.

Zum Ende des 2.Weltkrieges wurde das Haus Obermarkt 30("Löwen-Apotheke") von einer Fliegerbombe zerstört. Von dessen Fassade konnte die Skulptur der Göttin Minerva erhalten werden und ist Heute im Kulturhistorischen Museum aufbewahrt. Dieses Haus Obermarkt/Fleischerstraße entstand 1954 nach Plänen des Architekten Albert Mayer neu[1].

Interessant sind auch die unterschiedlichen Standorte des Georgsbrunnens von 1590. Seit 1990 befindet der Brunnen sich direkt auf der Achse zur Brüderstraße. Zuvor befand er sich jahrzehntelang an der Ecke zwischen Mönch und Schwibbogen

Gebäude

Fotoimpressionen

Lage

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Quellen

Weblinks

Fußnoten

  1. "Bauleistungen wie nie zuvor", 40 Jahre DDR - Ergebnisse gemeinsamer Arbeit,Hrsg. Rat der Stadt Görlitz, 15.8.1988, S.19